Die Regeln des Spiels – Das 1×1 einer Social Media Policy
Blogs und soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Durch die rege Aktivität der Nutzer entsteht ein öffentlicher Dialog, an dem es für Unternehmen teilzunehmen gilt. Geredet wird in jedem Fall, nur wer sich aktiv am Geschehen beteiligt, behält den Überblick und kann auf Probleme und thematische Anregungen sofort reagieren.
Doch wer soll sich im Unternehmen darum kümmern?
Der virtuelle Dialog lebt von Pluralität, die Antwort auf die Frage ist demnach denkbar einfach: Je mehr engagierte Teilnehmer das Unternehmen unterstützen, desto besser! Neben einem erfahrenen Social Media Mitarbeiter profitiert jede Firma von der Expertise und den unterschiedlichen Blickwinkeln der Kollegen verschiedener Abteilungen. Dabei sollte das unerbittliche Gedächtnis des World Wide Web nicht unterschätzt werden. Alles ins Netz Gestellte bleibt, egal, ob gelöscht oder nicht. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, alle Beteiligten über Regeln und Gefahren im Umgang mit sozialen Netzwerken aufzuklären, um Schaden für das Unternehmen zu vermeiden. Die Basis aller Beiträge der Mitarbeiter sollte eine so genannte Social Media Policy darstellen, die immer dann gilt, wenn ein autorisierter Mitarbeiter geschäftlich, aber auch privat am Diskurs zum Unternehmen teilnimmt.
Wie genau die Verhaltensregeln aussehen, bleibt jedem Unternehmen selbst überlassen. Diese Punkte dürfen jedoch auf keinen Fall fehlen:
- Auch wenn es ganz selbstverständlich scheint, ist das oberste Gebot für alle Mitarbeiter: Weder geschäftlich noch privat darf etwas veröffentlicht werden, was das Unternehmen in irgendeiner Art schädigen kann. Um Betriebsgeheimnisse verdeckt zu halten gilt die Regel: Öffentlich ist nur das, was außerhalb sozialer Netzwerke bereits frei zugänglich ist. Bei Unsicherheiten sollte eine Einschätzung der Vorgesetzten eingeholt werden.
- Jeder Post im Namen des Unternehmens muss gut durchdacht und verantwortungsvoll verfasst werden. Es gilt einen stets respektvollen Umgang zu anderen Web-Teilnehmern zu pflegen. Dazu gehört nicht nur die politische Korrektheit der Beiträge, sondern auch die Unterlassung von Konkurrenz-Bashing im Netz. Gesetzliche Richtlinien wie das Urheberrecht müssen natürlich ebenfalls berücksichtigt werden.
- Um in der Internetwelt Fuß zu fassen, braucht es Transparenz und Authentizität. Jeder Mitarbeiter, der Beiträge in seinem Namen verfasst, sollte darauf achten, seine Zugehörigkeit und Position im Unternehmen für Leser transparent zu machen.
- Damit das Unternehmen von der Vielfalt seiner Mitarbeiter auch im Netz profitieren kann, sollte jeder nur zu den Themen Stellung beziehen, die in seinem Kompetenzbereich liegen. So kann die Leserschaft vom speziellen und einzigartigen Wissen des Einzelnen profitieren.
- Die vielleicht wichtigste Regel für einen erfolgreichen Unternehmensauftritt in sozialen Netzwerken: Mehrwert bieten! Belanglosigkeiten interessieren die Wenigsten und Leser wollen zum Wiederkommen animiert werden. Es gilt, spannende Beiträge zu kreieren, die die Zielgruppe ansprechen. Wo genau der spezifische Mehrwert für die fokussierte Kundengruppe liegt, variiert von Unternehmen zu Unternehmen.
Mit diesen Richtlinien gestaltet sich der Aufenthalt im Web 2.0 für Unternehmen und ihre Mitarbeiter zwar einfacher, sie sind allerdings keinesfalls die einzigen Erfolgskriterien. Jedes Social Media Konzept sowie die zugehörige Social Media Policy muss ausgiebig durchdacht und an die Ansprüche von Firma und Zielgruppe angepasst werden.
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Wollt ihr Marketing Fuzzis nicht mal in Eure Regeln aufnehmen, daß ihr nur Leuten auf Twitter followen sollt, deren Inhalt ihr auch wirklich lesen wollt? Wenn ihr auf Follow klickt, dann ist eure Intention doch nur, daß der User eine Email davon bekommt und Eure Twitterseite ansieht, die Eure Produkte bewirbt oder sonstigen Mist, durch den irgend jemand Geld verdient.
Email -> Geld verdienen.
Das ist die klassische Definition von SPAM und alles, was ihr damit erreicht, ist angepisste User, hunderte Spamblocks und gecloste Twitteraccounts und am Ende irgendwann ein kaputtes Twitter, das wegen Euch keiner mehr nutzen will.
Twittert doch Euren Schwachsinn und wenn ihr echt gut seid, folgen die Leute Euch schon, aber nein, es geht nur aggressiv und destruktiv. Vermutlich weil ihr wißt, daß ihr nicht gut genug seid, um echtes Interesse zu wecken, ne?
Ihr (die Online Werbebranche) habt doch schon Werbung auf Webseiten völlig verbrannt! Wer ohne Adblocker unterwegs ist, wird bei jedem dritten Klick von unfassbar störender Layerwerbung genötigt, die beim Klick auf Schließen die Zielseite dann auch noch als PopUp öffnet! Ich schlagt den Leuten ins Gesicht und wollt dafür auch noch geliebt werden! Ihr drängt die Leute in die Adblocker und beschwert Euch dann, wie schröcklich es doch sei, daß der Werbemarkt zusammenbricht und die bösen Leute ihren Beitrag für die kostenlosen Dienste nicht zahlen wollen.
Habt ihr eigentlich jeden Sinn für Balance und Fairness verloren?
Aber nur zu, macht weiter Raubbau unter Eurer Zielgruppe. Heute wird das mehr Umsatz bringen und morgen ist dann wieder ein Markt verbrannt. Aber wer von Euch denkt schon an Morgen, ne?
Spammer und dann auch noch nicht kritikfähig und Kommentare löschen.
Ja, genau so hab ich mir das gedacht. 20 Minuten.
http://twitter.com/sleeksorrow/status/14778573842
Entschuldigung, den Vorwurf muß ich wieder vollständig zurück nehmen, war nur ein Browser Cache Problem.