Die Stadt als Laufsteg – und piâbo mittendrin
Wem muss man noch davon berichten, dass Berlin in den letzten Jahren zu einer der Modemetropolen Europas geworden ist? Gerade was die angesagtesten Streetlooks angeht, ist Berlin auch im internationalen Vergleich ganz vorn dabei.
Das können wir, die piâbo-Mitarbeiter, jeden Tag aufs Neue bestätigen. Denn unser Büro in der Weinmeisterstraße befindet sich im Modeschmelztiegel Berlin Mitte. Ein Blick aus unserer aquariumartigen Fensterfront versorgt uns – quasi frei Haus – immer mit den neuesten Trends und Looks.
Egal was gerade angesagt ist, ob Emo (2008), Rockabilly (2007), Punk (geht immer) oder Nerd (aktuell) – im „Berlin Fashiondistrict Mitte“ trifft man Vertreter jeglicher Couleur, die die Straßen zum Laufsteg machen.
So wundern wir uns auch kaum noch über mit Kaugummis gespickte T-Shirts, neonfarbene Röhrenjeans oder über die mit Gaffertape abgeklebte Mickey Mouse auf dem Pulli. Für einen Aufschrei und eine Belagerung der Fensterfront durch die ganze piâbo-Besatzung sorgt da höchstens ein Matrose, der ein Fotoshooting vor Grafittis veranstaltet.
Tragbare Looks werden dabei direkt von den Mitarbeitern aufgegriffen: Sobald der Gong zur Mittagspause ertönt, werden die umliegenden Fashionstores – die hier natürlich zuhauf vertreten sind – geentert. Wieder im Büro werden die Tüten ausgepackt und die Schreib- als Ladentische missbraucht. Jeder will seine Errungenschaften präsentieren. Noch schnell ein passendes Lied auf dem Rechner angeschmissen und das Defilée kann beginnen.
A: „Oh, Streifen!“
B: „Ist ein Neckholder.“
C: „Maritim ist in.“
D: „Ruhe! Ich muss gerade telefonieren!“
E: „Ich trage im Sommer ja immer maritim – seit Jahren.“
B: „Ja, aber es ist nicht nur maritim, es ist ein Neckholder.“
C: „War das runtergesetzt?“
B: „Ja!“
A, C, D, E: „Muss ich morgen auch hin!“
So holen wir den Laufsteg von der Straße in unser Büro – beim Berliner Schmuddelwetter oft die beste Lösung…
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Ja das ist doch mal Praktisch, hier bei uns geht das ja mal garnicht:)