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Plog: das piâbo Logbuch

FACEBOOK PAGES

Wer mit seinem Unternehmen heutzutage Erfolg haben will, kommt nicht am World Wide Web vorbei. Banale Internetseiten mit dynamischer Navigation oder komplizierter Flashanimation reichen schon lange nicht mehr aus, denn User erwarten die Möglichkeit der Interaktion mit dem jeweiligen Betreiber.

Immer mehr Soziale Netzwerke bieten genau hierfür verschiedene Lösungen. Die wohl etablierteste ist Facebook Page von Facebook. Auf diesen speziellen Profilen können sich beispielsweise Unternehmen, Marken, Vereine oder Personen der Öffentlichkeit optimal präsentieren: Neben Firmenlogo, Kurzinformationen und Verlinkung zu externem Content stehen Elemente wie die Pinnwand oder beliebig erweiterbare Reiter (Tabs) auf der Site zur Verfügung, die dem User eine aktive Beteiligung am aktuellen Geschehen ermöglichen. Hochgeladene Fotos, Videos und tagesaktuelle Posts können kommentiert und mit anderen Usern geteilt werden.

Die Vorteile dieser Profile liegen auf der Hand: Das Einrichten und Verwalten der Sites ist komplett kostenfrei und die Funktionen ähneln denen von normalen Nutzerprofilen, so dass mühsames Einarbeiten in neue Prozesse entfällt. Einmal eingerichtet, können sich nun alle interessierten Nutzer über den „Gefällt mir“-Button mit dem Unternehmen verbinden und erhalten fortlaufend Informationen zu Special Offers, Trends, Gewinnspielen und allgemeinen News. Dies erfolgt über den gleichen Newsstream wie die Statusmeldung der virtuellen Freunde.

Kurzum: Facebook Page ist ein hervorragendes Tool für Unternehmen, um schnell und kostenlos mit Millionen von Nutzern des Social Networks zu kommunizieren. Obwohl das Handling wie bereits erwähnt keine Probleme bereiten sollte, sind einige Dinge zu beachten:

Profilbild: Der erste Eindruck zählt. Dies gilt sowohl für Public- als auch Private-Profile. Sollte nicht das Firmenlogo als Seitenfoto dienen, muss die Alternative auf jeden Fall das Image des Unternehmens oder der Marke widerspiegeln. Auch auf die Größe sollte geachtet werden: Die Maximalmaße betragen 200 Pixel mal 600 Pixel. Nicht passende Bilder werden automatisch auf 200 Pixel Breite skaliert. Auch ein regelmäßiger Wechsel des Profilbildes erhöht das Interesse an der Seite.

Content: Facebook Page verbindet User mit Unternehmen. Auch wenn diese Beziehung nicht vordergründig dazu dient, beispielsweise den Verkauf eines bestimmten Produkts zu steigern, wird der Inhalt der Site das Verhältnis zur Marke dahinter dennoch beeinflussen. Deswegen sollte der Content genau bedacht sein. Ein reines Herunterbeten von Sonderangeboten oder Unternehmensmeldungen hält die User nicht lange bei der Stange. Empfehlenswert ist es, neben Gewinnspielen und Nutzerumfragen auch mal eine kleine Story zu erzählen oder sein Fachwissen weiter zu geben. Auch das Verlinken oder Publizieren von externem Content kann dabei helfen, den eigenen Standpunkt zu unterstreichen. Ergänzungen durch Video- und Fotomaterial ist dabei Pflicht. Ein tolles Beispiel hierfür ist die Facebook Page des OK!-Magazins aus Hamburg.

Nicht zu vergessen ist bei diesem Punkt auch, dass Page-Betreiber in einem eher privaten Rahmen mit dem Nutzer kommunizieren und somit ein Höchstmass an Sensibilität benötigt wird.

Vanity-URL: Um mehr User für seine Facebook Page zu generieren ist es sinnvoll, die URL des Profils auch extern zu kommunizieren, beispielsweise in Blogs oder auf der eigenen Homepage. Üblicherweise sind die Facebook-Links aber sehr lang. Um eine einprägsame Verbreitung zu ermöglichen, erlaubt Facebook allen Nutzern eine sogenannte Kurz-URL anzulegen. Unter http://www.facebook.com/username/ finden Interessierte diese Möglichkeit.

Facebook Pages tracken und auswerten: Um den Erfolg seiner Facebook Page auch mit Zahlen belegen zu können, gibt es neuerdings die Möglichkeit, sein Profil via Google Analytics zu tracken. Keywords, Verweildauer, Zugriffsorte und verweisenden Webseiten werden somit erfolgreich ausgewertet. Das Verfahren beansprucht einiges an Profiwissen, aber die Einarbeitung in diesen Bereich lohnt sich. Hier geht’s zum Workaround.

Abschließend sollte noch betont werden, dass diese Profile ohne kontinuierliche Bespielung, innovative Aktionen und eventuell crossmediale Maßnahmen wenig Erfolg haben. Aktualität, Interaktion mit dem User und Aktivität sind hier die obersten Gebote.

Übrigens: Der Blog „Facebook Marketing“ bietet zu diesem und vielen anderen Facebook-Themen weiterführende Informationen.

Daniela am 16. Juli 2010 in Plog: das piâbo Logbuch

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  1. #1 pingback am 19. Juli 2010

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